Familienrecht - Ihr Rechtsanwalt in Lüdenscheid

Wie war es früher, wie kann es heute sein?

Zwei Menschen verlieben sich. Nach einer Zeit der Prüfung kommt es zur Verlobung. Gemeinsame Pläne werden geschmiedet. Und endlich Hochzeit. Der Nachwuchs lässt auch nicht lange auf sich warten. Erst ein Kind, dann ein weiters und vielleicht mehr. Und weil die Wohnung zu klein und zu teuer ist, entschließt man sich zum Erwerb von Eigentum. Ein Haus wird gebaut, eine Eigentumswohnung gekauft oder was auch immer. Doch ob man will oder nicht, irgendwann kehrt der Alltag ein und die Liebe zieht aus. Die Trennungsgründe können vielfältig sein und die anschließend zu klärenden Fragen auch. Wenn man Glück hat, kehrt nach einiger Zeit die Vernunft zurück, man setzt sich an einen Tisch und versucht, das Beste aus der katastrophalen Situation zu machen.

Ist aber auch nur einer der beiden Eheleute so stark gekränkt, dass die Möglichkeit einer einvernehmlichen Regelung - auch nicht unter Zuziehung von Fachleuten - möglich ist, bleibt nur die streitige Auseinandersetzung. Es geht um elementarste Fragen wie Erziehung der Kinder, Umgangsrecht mit ihnen, Verpflichtung zur Sicherung des eigenen Unterhaltes wie auch Zahlungsverpflichtungen des wirtschaftlich Stärkeren der Eheleute für die Kinder etc. Und was geschieht mit dem gemeinsam angeschafften Vermögen? Darf z.B. die Frau mit den Kindern weiterhin im Haus/der Wohnung wohnen bleiben und muss der Ehemann/Vater aus seinem alleinigen Verdienst weiterhin die monatlichen Zahlungen dafür aufbringen? Verbleiben dem Ehemann und Vater ausreichende finanzielle Mittel zur Sicherung seines eigenen Lebensunterhaltes oder kann er durch Zahlung soweit "ausgepresst" werden, dass er daran denkt, alles hinzuwerfen?

Und dann, wenn es ernst wird, die Korrespondenz zwischen den Anwälten hin und her geht, tauchen Begriffe wie Versorgungsausgleich, Unterhaltssicherung, Zugewinn, Wohnvorteil und viele andere Begriffe auf, die alle Sprengstoff in sich bergen. Derjenige, der versucht, diese Probleme alleine zu lösen, steht von Anfang an auf verlorenem Posten. Hinzu kommt, dass für die Stellung des Scheidungsantrags selbst und das damit zusammenhängende Versorgungsausgleichsverfahren die Vertretung durch einen Anwalt vor Gericht vom Gesetz her zwingend vorgeschrieben ist. Will jemand alleine das gerichtliche Scheidungsverfahren durchfechten, wird er zwar vom Familienrichter gefragt und angehört werden. Er kann aber selbst keine Anträge stellen. Insoweit wird er behandelt, als wenn er nicht vorhanden wäre. Das gilt nicht nur für die Durchführung des Scheidungsverfahrens selbst und Berechnung der Rentenanwartschaften für den Versorgungsausgleich, sondern gerade auch für die Klärung zur Zahlung bei Unterhalt, Ausgleich des Zugewinns, Abtragung von Schulden, Häufigkeit und Zeitdauer des Umgangs mit den Kindern und was sonst noch alles an Problematik anfallen kann.

Und wenn nicht miteinander verheiratete Paare meinen, sie ginge das alles nichts an, weil sie ja eben nicht verheiratet sind, ist das ein großer Irrtum. Zwar geht es dann nicht um Zugewinn, aber um Klärung von Eigentumsfragen. Schließlich muss klargestellt werden, wem was gehört. Und wenn gemeinsame Schulden vorhanden sind, wer muss zahlen und kann der, der zahlt, vom anderen Rückzahlung oder Ausgleich verlangen?  Bei nicht verheirateteten Paaren fällt im Prinzip lediglich das gerichtliche Scheidungsverfahren mit Versorgungsausgleichsverfahren fort. Auch Unterhaltszahlungen wegen eines gemeinsamen Kindes sind zu klären.

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